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Kath. Kindertagesstätte
‚Spatzennest’
Holstenstr. 59
23701 Eutin
Tel: 04521-9269
Fax: 04521-775457
spatzennest-eutin@gmx.de
Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen
Don Bosco
Leitbild
Die Kath. Kindertagesstätte „Spatzennest“ ist eine Einrichtung der Kath. Kirchengemeinde St. Marien in Eutin, die in das Leben der Gemeinde eingebunden ist. Wir nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr. Wir wissen uns dem Evangelium Jesu Christi verpflichtet und arbeiten nach den rechtlichen Vorgaben des KJHG.
Die Kindertagesstätte ist als Ort der Betreuung, Erziehung und Bildung ein pädagogischer Lern- und Lebensraum.
Dabei ist der christliche Glaube die Grundhaltung in unserer Arbeit. Jedes Kind ist ein Abbild Gottes und hat seine eigene Würde. Wir begegnen den Kindern in Liebe und Vertrauen und bieten Begleitung an auf dem Lebensweg der uns anvertrauten Kinder. Kinder besitzen schöpferische Kraft. Sie gestalten ihre Welt selbst. Kinder stellen Fragen – auch mit religiösem Charakter.
In friedlicher Atmosphäre leben, lernen und spielen die Kinder aus vielen Kulturen, Religionen, sozialen Schichten und Lebensformen.
Die Kath. Kindertagesstätte „Spatzennest“ engagiert sich für eine ganzheitliche Erziehung, die das Kind mit all seinen Kräften und Begabungen anspricht. Wir achten das Recht des Kindes auf Selbständigkeit, unterstützen es in seiner Selbsttätigkeit. Wir geben Impulse und berücksichtigen dabei den individuellen Entwicklungsstand.
Die Kindertagesstätte bietet den Kindern einen geschützten Lebensraum. In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens wird dem Kind vielfältige Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit sich selbst und mit seiner Umwelt geboten.
Ganzheitliche Förderung geschieht in täglichen Lebenssituationen, durch experimentierendes Selbsttätigsein der Kinder und durch geplante Angebote.
In der Kindertagesstätte werden elementare Inhalte des christlichen Glaubens in kindgerechter Form vermittelt. Durch die Feier von christlichen Festen werden die Kinder in die Glaubenspraxis eingeführt. So haben die Kinder und ihre Familien Raum, den christlichen Glauben und seine Traditionen kennen zu lernen.
In Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt die Kindertagesstätte die Erziehungs- und Bildungsarbeit. Mit den Eltern sind wir im partnerschaftlichen Austausch, um den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden und sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern.
Eine enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen ist für uns selbstverständlich.
Die Sicherung der Qualität unserer Erziehungsarbeit ist Voraussetzung für gute pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung.

Ziele für unsere Arbeit
Respektierung der personalen Souveränität
Die Selbständigkeit der Kinder befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess.
Deshalb ist es neben der geforderten Achtung jedes einzelnen Kindes, unabhängig vom Ansehen der Person, unser vordringliches Anliegen, durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ die personale Souveränität des Kindes zu respektieren und zu fördern.
Wir setzen uns dabei besonders für benachteiligte Kinder ein, um damit eine Chancengleichheit für alle Kinder zu ermöglichen.
Erziehung, Bildung und Betreuung
Die Bedürfnisse der Kinder nach Bildung, Betreuung und Erziehung, insbesondere nach
- Geborgenheit, Verlässlichkeit, Sicherheit und sozialen Beziehungen in der Einrichtung,
- altersgemäßer Kommunikation mit anderen Kindern und erwachsenen Bezugspersonen,
- Freiheit, Selbständigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kritikfähigkeit,
- pädagogischer Betreuung auf neuestem Stand und
- gesunde Mischkost
stehen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
Wir schaffen Raum, Zeit und Anregung für Bewegung, Ruhe und Erholung, Ausdruck von Gefühlen und Interessen, künstlerisch-gestaltendem Ausdruck, Sprache und Denkentwicklung.
Die liebevoll achtende Wertschätzung der Kinder soll durch alle Mitarbeiter/-innen zu jeder Zeit gewährleistet sein.
Die Fähigkeit der Kinder, Vertrauen zu entwickeln und zu schenken, wird in unserer Einrichtung sehr geachtet.
Wir gestalten unsere Bildungsprozesse unter Einbeziehung der in den Leitlinien zum Bildungsauftrag definierten Grundlagen und gehen in diesem Sinne von einem ganzheitlichen Bildungsverständnis aus, das sich an der Persönlichkeit des Kindes orientiert.
Kulturelle, soziale Erziehung und religiöses Leben
Den Kindern wird Raum zur kindgemäßen religiösen Entfaltung angeboten.
Dabei respektieren wir individuelle, soziale und kulturelle Unterschiede.
Wir leben den Glauben und gestalten ihn durch Wort, in Feier, Bild, Musik und Bewegung. Dies geschieht auch in der Beziehung von Kirchengemeinde und Kindertageseinrichtung.
In unserer Kindertageseinrichtung begegnen sich Christen und Nicht-Christen mit Toleranz und Achtsamkeit.
Integration
Unser heilpädagogisches Handeln ist system- und ressourcenorientiert und zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe eines jeden Menschen am gesellschaftlichen Leben ab.
Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung schafft Respekt, Toleranz und Verständnis für einander.
Der Integrationsgedanke wird in der Kath. Kindertagesstätte „Spatzennest“ nicht nur in der Integrationsgruppe sondern im ganzen Haus gelebt.
In unserer Integrationsgruppe werden 15 Kinder betreut, davon sind 4 Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedroht. Diese Kinder werden von einer Erzieherin und einer heilpädagogischen Fachkraft betreut. Es soll eine Basis geschaffen werden, welches ein gemeinsames Leben und Lernen ermöglicht. Der Schwerpunkt dieser Gruppe liegt im Wahrnehmungs- und Bewegungsbereich. Zusätzlich bieten wir täglich eine Einheit in der Gruppe an, in der mit speziellen Angeboten insbesondere auf die I-Kinder eingegangen werden kann. Hinzu kommt 2x die Woche die Förderung der Kinder in einer Kleinstgruppe ( max. 4 Kinder ) in der die emotionale und soziale Kompetenz, insbesondere das Selbstwertgefühl gestärkt werden soll.
Beteiligung der Angehörigen
Die Einrichtung sieht sich als Erziehungspartnerin der Eltern und legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit. In diese Zusammenarbeit bringen die Mitarbeiter/-innen ihre Professionalität, Fachkompetenz und Wertschätzung der Eltern als Erziehungsverantwortliche ein.
Elternsprechtage unterstützen den Dialog mit ihnen und geben uns wichtige Informationen für die pädagogische Arbeit. Mit ihren unterschiedlichen Stärken, die sie bei uns in den verschiedenen Bereichen einbringen können, sind uns alle Eltern herzlich willkommen und werden in die Gestaltung des Profils einbezogen.
Durch interdisziplinäre Kooperation mit anderen Einrichtungen unterstützen wir die Erziehungskompetenz der Eltern.
Interdisziplinäre Kooperation mit anderen Institutionen
Die interdisziplinäre Kooperation mit anderen Institutionen, mit Ärzten, Therapeuten, Diagnosezentren sowie mit den Schulen etc. ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. So ist es uns möglich die Erziehungskompetenz der Eltern zu unterstützen.
Ein reger Austausch im Therapeuten- und Pädagogenteam ermöglicht es uns, die Entwicklung der Kinder kompetent und ein gemeinsames Ziel verfolgend positiv zu beeinflussen.
Grundvoraussetzung hierfür ist immer das Einverständnis der Eltern. Selbstverständlich wissen wir, dass wir der Schweigepflicht unterliegen.
In Einzelfällen begleiten wir die Kinder und ihre Eltern zu ihren Therapien oder auch in das Kinderzentrum Pelzerhaken.
Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
Emotionalen, sozialen, kognitiven und kulturellen Bedürfnissen unserer Kinder wird Rechnung getragen, indem eine lebendige soziale Kultur in der Einrichtung gelebt wird. Die Mitarbeiter/-innen gestalten auf diesem Hintergrund innerhalb und außerhalb der Einrichtung Orte der Begegnung.
Schutz des Kindeswohls
Grundlage für unser Vorgehen bei dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, ist die mit dem Kreis Ostholstein geschlossene Vereinbarung und die Vorgaben auf den gesetzlichen Grundlagen (§1631 BGB Recht auf gewaltfreie Erziehung, §1666 Maßnahmen bei Kindeswohlgefährdung, §8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung, §9 Kinderschutzgesetzt Schleswig-Holstein, §72a SGB VIII Persönliche Eignung).
Wir planen und dokumentieren unser Vorgehen, wie es in der internen Dienstanweisung vorgesehen ist.
Die Entwicklung und das Verhalten der Kinder, die wir betreuen, wird fortlaufend im Team dokumentiert und gemeinsam mit dem Kind und/oder den Eltern reflektiert und interpretiert. Der regelmäßige Kontakt und das Gespräch mit den Sorgeberechtigten ist die Grundlage unserer Arbeit. Bei allen Auffälligkeiten (soweit es das Kind nicht gefährdet) werden wir das Gespräch mit den Eltern suchen und Unterstützungsangebote erarbeiten, soweit es unser Handlungsrahmen zulässt. Sind die Eltern nicht bereit oder in der Lage aktiv mit zu arbeiten, werden wir mit Einverständnis der Eltern Kontakt zu anderen Institutionen herstellen (z.B. ASD oder Beratungsstelle etc.).
Bei einem Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls werden die Hinweise als erstes in Gesprächen im Team, mit der Leiterin und bei internen Fallbesprechungen überprüft und eingeordnet. Ergeben sich Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung stehen für Risikoeinschätzungen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Intervision in der regelmäßig stattfindenden Dienstbesprechung (wöchentlich) und Hinzuziehen einer „Fachkraft nach § 8a“ zB. vom Kinderschutzbund Ostholstein.
Die persönliche Eignung der Mitarbeitenden wird durch regelmäßige Mitarbeitergespräche mit entsprechenden Zielvereinbarungen, Teamgesprächen fest- bzw. sichergestellt.
Der Träger wird bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung informiert und verantwortet alle weiteren Schritte. Der Träger prüft regelmäßig vorgelegte Führungszeugnisse der pädagogischen Mitarbeiter.
Alle Besprechungen, Risikoeinschätzungen, Gespräche und Zielvereinbarungen oder Überleitungen an den ASD werden dokumentiert.
Qualifikation und persönliche Kompetenz der Mitarbeiter(innen)
Die jeweils erforderliche fachliche, persönliche und pastorale Qualifikation unserer Mitarbeiter/-innen wird sichergestellt und durch geeignete Maßnahmen gefördert.
Arbeitszufriedenheit und Teamarbeit
Das „Spatzennest“ bietet den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Beteiligung in der inhaltlichen, pädagogischen und organisatorischen Arbeit. Dadurch wird eine größtmögliche Handlungskompetenz und ein persönlicher Entfaltungsspielraum geschaffen.
Alle Mitarbeiter/-innen bekommen klar gestellte Aufgaben. In ihrer Arbeit sollen im Rahmen der Einrichtungszielsetzungen insbesondere die individuellen Belange und Stärken aller Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Die räumlichen Bedingungen, die technischen Hilfsmittel und Arbeitsmittel weisen die bestmögliche Qualität auf.
Differenzierte Dienstleistungsplanung und -dokumentation
Die geplanten und durchgeführten Leistungen werden dokumentiert um so unsere Arbeit nachvollziehbar zu machen. Dies stellt eine Grundlage für die gemeinsame Wahrnehmung der Verantwortung von Mitarbeiterinnen, Kindern, Eltern, Träger und öffentlichen Kostenträgern für den Inhalt und die Form der Arbeit dar.
Die Dokumentation soll u.a. Eltern und Kostenträgern die Leistungen unserer Einrichtung verdeutlichen und ein Verständnis erleichtern.
Umweltschutzgesichtspunkte berücksichtigen
Die Tätigkeiten der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, die Technik und die verwendeten Betriebsmittel werden in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit kontinuierlich geprüft und verbessert.
Inhaltliches Konzept
Die Kath. Kindertagesstätte „Spatzennest“ ist als Ort der Betreuung, Erziehung und Bildung ein pädagogischer Lern- und Lebensraum. Wir nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr.
Dabei ist der christliche Glaube die Grundhaltung in unserer Arbeit. Jedes Kind ist ein Abbild Gottes und hat seine eigene Würde. Wir begegnen den Kindern mit Liebe und Vertrauen und bieten Begleitung an auf dem Lebensweg der uns anvertrauten Kinder. Kinder besitzen schöpferische Kraft. Sie gestalten ihre Welt selbst. Kinder stellen Fragen auch mit religiösem Charakter.
Dabei ist die Ganzheitlichkeit zu beachten, damit alle Bereiche des Kindes wahrgenommen werden. Das Wissen, das praktische Tun, die Einstellung und der Gefühlsbereich, alle haben ihre Bedeutung und zwar im gleichen Ausmaße. Für das Zusammenleben ist es wichtig die Lebensbedingungen der Kinder zu kennen und sie in der Arbeit zu berücksichtigen. Grundlage aller pädagogischen Handlungen sind die Bedürfnisse der einzelnen Kinder in der Einrichtung. Um diese zu ermitteln, führen wir in regelmäßigen Abständen systematische Beobachtungen durch. Diese Beobachtungen sind so angelegt, dass wir Wissen über die familiären Verhältnisse und die sozialräumlichen Lebensbedingungen der Kinder zusammentragen, von den Stärken eines Kindes ausgehen und dessen individuellen Unterstützungsbedarf ermitteln. Ebenso wird die Situation des Kindes in der Gruppe beobachtet. Als Ergebnis dieser Beobachtungen dokumentieren wir die wahrgenommenen Kompetenzen und Bildungszugänge des Kindes. In unserer Einrichtung sollen die Kinder leben und lernen können, was sie für ihr zukünftiges Leben benötigen. Wichtig sind ihre Bedürfnisse und Interessen, die sich aus aktuellen Ereignissen ergeben können. Im alltäglichen Zusammenleben werden Glück und Unglück des Lebens in der Gegenwart geteilt – die Zukunft wird gemeinsam vorbereitet.
Wir praktizieren den partnerschaftlichen Erziehungsstil, der Toleranz, Respekt, Anerkennung und Wertschätzung gegenüber jeder einzelnen Person und der Umwelt beinhaltet. Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, in der sich Kinder ohne Angst vor Strafe bewegen können. Partnerschaft gegenüber allen Menschen dieser Welt, kann sich nur über erlebte Partnerschaft ergeben. Dies schließt die Integration von Menschen mit Behinderungen, ausländischen Mitbürgern und sozial Benachteiligten mit ein.
In unserem Kindergartenalltag finden die Bildungsleitlinien ihren Platz in vielfältigen Angeboten. Wir richten unsere Planung flexibel nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes und der Gesamtgruppe aus. Gruppenübergreifend gestalten die Kinder in den Forscherecken ihre Selbstbildungsprozesse. Dabei können sie sich entscheiden für die Beschäftigung z. B. in der
Montessoriecke mit mathematischen Materialien, in der naturwissenschaftliche Ecke mit der belebten und unbelebten Natur oder in unserer Küche für die Auseinandersetzung mit der gesunden Ernährung. Da die Bewegung die Grundlage allen Lernens ist, gehen wir darauf ein, indem wir mit den Kindern schwimmen, turnen und in den Wald gehen, sowie täglich in unserem Naturgarten spielen.
“Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“
Deswegen ist bei uns die Küche der Mittelpunkt des Hauses. In einer familiären Atmosphäre lernen die Kinder die Herstellung der frisch zubereiteten Hauptmahlzeit kennen. Eine abwechslungsreiche und vielfältige Lebensmittelauswahl sorgt hier für eine ausreichende und gesunde Ernährung. Wichtig für uns ist es, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen in der Essen Spaß macht. Das vermitteln wir den Kindern durch Tischgespräche, Einhalten von Tischkulturen und ansprechendes Ambiente. Dem körperlichen Wohlbefinden des einzelnen Kindes wird während der täglichen Arbeit genügend Aufmerksamkeit gewidmet.
In Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt die Kindertagesstätte die Erziehungs- und Bildungsarbeit. Mit den Eltern sind wir im partnerschaftlichen Austausch, um den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden und sie in der Gesamtpersönlichkeit zu fördern.
Zusammenarbeit mit Eltern
Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat in unserer Einrichtung eine maßgebliche Bedeutung. Die Eltern sind die Träger der grundlegenden und bedeutenden Beziehungen zu den Kindern. Wir arbeiten vertrauensvoll mit ihnen zusammen und füllen die bestehende Erziehungspartnerschaft mit Leben.
Darüber hinaus sind die Eltern Kunden unserer Einrichtung. Unser Ziel ist es, ihnen beste Dienstleistungen im Bereich Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern anzubieten. So erhalten Eltern den notwendigen Freiraum, den sie für ihr privates und berufliches Leben brauchen. In diesem Sinne tragen wir zur Familienfreundlichkeit unserer Gesellschaft und zur Gleichberechtigung von Erwachsenen bei, die Verantwortung für Kinder übernehmen.
In unserer Zusammenarbeit mit Eltern betonen wir drei wesentliche Schwerpunkte: Elternberatung, Kommunikation der Eltern untereinander und Elternbildung.
Bei Bedarf bieten wir Informationselternabende zu Themen an, die die Bildung, Erziehung und Entwicklung von Kindern betreffen. Die inhaltliche Festlegung geschieht in Abstimmung mit den Eltern.
Unsere Kindertageseinrichtung ist ein wichtiger Ort für Eltern, um Kontakt mit anderen Eltern aufzubauen. Deshalb bieten wir im Rahmen von Festen und Mitmachaktionen Kommunikationsmöglichkeiten der Eltern untereinander an.
Wir tauschen uns regelmäßig mit den Eltern über die Entwicklungsfortschritte und Beobachtungen bezüglich des Kindes aus und stimmen Lern- und Erziehungsziele mit ihnen ab. Wir führen immer ein Aufnahmegespräch und ein Gespräch über die Eingewöhnungszeit mit den Eltern der neuen Kinder sowie Entwicklungsgespräche mit Eltern zum Übergang in die Grundschule und nach Bedarf. Dies geschieht, damit die Erzieherin das Kind auch aus der Perspektive der Eltern kennt und versteht, und damit Eltern die Möglichkeit haben, die Perspektive der professionellen Pädagogin zu kennen. Im Bedarfsfall vermitteln wir die Eltern an geeignete Beratungsstellen oder Kooperationspartner.
Bei Familien mit Migrationshintergrund achten wir deren kulturelle Identität und fördern eine angemessene Integration.
Im Krippenbereich bieten wir den Eltern täglich einen größeren Zeitrahmen für den Austausch sowie Gespräche über die Entwicklung ihres Kindes an.

Lage und Räumlichkeiten der Einrichtung, der Spielplatz

Der Kindergarten liegt in der Nähe des Stadtzentrums in einem relativ ruhigen Wohngebiet.
In den Gruppenräumen sind für unsere Forschertage Ecken eingerichtet, in denen die Kinder zu den verschiedenen Bildungsinhalten zusätzliche Angebote erhalten.
Die Einrichtung verfügt über eine eigne Küche, in der jeden Tag für alle Essenskinder eine frisch zubereitete Mahlzeit gekocht wird und in der auch Kinder gern gesehen sind.
Der Spielplatz ist als ein Naturspielgarten angelegt, in dem Kinder vielfältige Bewegungs- und Sinneserfahrungen machen können.
Anzahl der Gruppen; der Kinder und Alter der Kinder
In der Kath. Kindertagesstätte gibt es z. Z. 84 Kinder, die in fünf Gruppen betreut werden. Es werden dort Kinder im Alter von 1 Jahr bis zu 6 Jahren aufgenommen.
Eltern haben die Möglichkeit ihr Kind in einer Krippengruppe, in einer Ganztagsgruppe, in einer Vormittagsgruppe, in einer Integrationsgruppe, in einer Familiengruppe mit Kindern unter drei Jahren betreuen zu lassen.
In unserer Einrichtung sind 14 Mitarbeiterinnen im päd. Dienst beschäftigt. Neben dem Küchen- und Reinigungspersonal sind 2 FSJler/innen angestellt.
Spatzengruppe (Ganztag)
Die Spatzengruppe ist eine Ganztagsgruppe, in der, Kinder im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahren betreut werden. Unsere pädagogische Aufgabe sehen wir darin, Familien ergänzend zu arbeiten.
Dabei gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien ein.
Bärengruppe (Vormittag)
Die Bärengruppe ist eine Vormittagsgruppe, in der 22 Kinder im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahren betreut werden.
Jedes Kind wird individuell nach seinen Bedürfnissen gefördert.
Wir begleiten sie dabei, ihre Lebenssituation in Verantwortung vor sich selbst und anderen zu bewältigen.
Froschgruppe (Integrationsgruppe)
Die Froschgruppe ist unsere Integrationsgruppe, in der 4 Kinder mit einer Behinderung und 11 Kinder ohne Behinderung spielen.
In dieser Gruppe arbeiten eine Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung und eine Erzieherin.
Der gesamte Tagesablauf wird durch die heilpädagogische Arbeit bestimmt. Wir arbeiten unter dem Motto „ Anders sein ist normal“. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Wahrnehmungs- und Bewegungsbereich. Es ist uns besonders wichtig, dass kein Kind durch Ausgrenzung in seiner Entwicklung gehemmt wird.
Marienkäfergruppe (Familiengruppe)
Die Marienkäfer sind eine kleine Familiengruppe mit 15 Kindern.
Fünf Plätze sind dabei Kindern unter 3 Jahren vorbehalten, um Eltern die Berufstätigkeit zu ermöglichen.
Der Schwerpunkt in dieser Gruppe liegt darin, die Bedürfnisse aller Altersstufen zu berücksichtigen und differenziert darauf einzugehen.
Kükengruppe (Krippe)
In der Kükengruppe werden 10 Kinder im Alter von 1 Jahr bis 3 Jahren betreut. Verlässliche pädagogische Bezugspersonen gestalten gemeinsam mit den Kindern eine anregende und abwechselungsreiche Umgebung, die die Entwicklung fördert und bereichert.
Wichtig ist uns der offene und partnerschaftliche Austausch mit den Eltern.

Bildung in Kindertageseinrichtungen
Kindertagesstätten sind erste öffentliche Bildungseinrichtungen.
Die wichtigste Voraussetzung für Bildung ist eine gelingende Bindungs-/ Beziehungsebene.
So arbeiten wir in den ersten 6-8 Wochen überwiegend daran, eine Beziehung zu den Kindern und deren Familien aufzubauen. Erst wenn alle Kinder in der Kindertagesstätte heimisch sind und die Gruppe alle Gruppenmitglieder als solche anerkennt, ist es möglich weitere Angebote zu setzen.
Das Kind ist ein sich selbst bildendes Kind und kann nur ganzheitlich Lernen.
Es müssen viele Angebote gesetzt werden, das Material, der Raum soll die Kinder auffordern, es selber zu tun. Dabei müssen die Angebote auf den Entwicklungsstand, auf die Vorerfahrungen der Kinder zu geschnitten sein. Das Kind soll, seinem Entwicklungsstand entsprechend, die Möglichkeit haben, zu experimentieren und Erfahrungen zu machen.
Diese Erfahrung wird es abspeichern, immer wieder überprüfen und daraus sein Wissen über die Welt erwerben.
Die Bildungsleitlinien stecken dafür den Rahmen ab.
In unserem Haus sind 6 unterschiedliche Funktionsecken entstanden.
Montessori Ecke mit Montessori Materialien überwiegend zur Förderung der Mathematik
Wahrnehmungsraum
Naturwissenschaft und Technik zum Experimentieren
Ernährung und Gesundheit – kochen, backen, selbst herstellen und auch genießen
Kreativgestaltung
Darstellen, Musik, Theater
Gruppenübergreifende Angebote
Die Kinder bestimmen, begrenzt durch vorgegebene Rahmenbedingungen, selbst, für welches Angebot sie sich entscheiden.
Zur Auswahl stehen ihnen wöchentlich Schwimmen und Turnen.
In Forscherprojekten werden die Bildungsleitlinie in folgenden Bereichen angeboten:
- Naturwissenschaften
- Kreativecke
- Theater und Musik
- Wahrnehmung
- Montessori – Mathematik
- Gesundheit und Ernährung
Sprache
Sprache begleitet uns während des Gesamten Tagesablaufes. Der täglichen Morgenkreis bietet vielfältige Sprachanlässe, wie z.B. freies Erzählen, gemeinsames Singen und Fingerspiele..
Feste Angebote im laufenden Kindergartenjahr sind außerdem:
Die spezielle Sprachförderung
Dieses Sprachangebot richtet sich an Kinder vom 3-5/ 6 Lebensjahr, die einen Migrationshintergrund haben oder in Familien mit einem spracharmen Hintergrund aufwachsen.
Ohrenkönig
In den letzten 20 Wochen vor Ende des Kindergartenjahres findet jeden Tag eine Einheit von 15 Minuten zur phonologischen Bewusstheit für alle angehenden Schulkinder statt.
Bei jedem Angebot wird vordergründig der Erwerb der Selbstkompetenz, der Sozialkompetenz und der Lernkompetenz gefördert.
Höhepunkte im Jahr
Übernachtung im Kindergarten
Ein besonderes Highlight ist sicher die alljährliche Übernachtung im Kindergarten.
Alle Kinder, die zur Schule kommen, dürfen eine Nacht mit ihren Erzieherinnen im Kindergarten verbringen.
Wir starten mit einem Strandausflug und Grillabend. So wird dieser Tag zu einem aufregenden und besonderen Erlebnis.
Die Motivationstage sind ein fester Bestandteil der Übernachtung. Es werden Ängste abgebaut und die Vorfreude und Spannung wächst.
Sommerfest und Ausflug
Jedes Jahr gibt es ein großes Sommerhighlight, dass unter einem bestimmten Motto steht.
Im alljährlichen Wechsel unternehmen wir mit den Kindern einen Ausflug z.B. nach Trappenkamp,
in den Tierpark Neumünster. In darauf folgenden Jahr wird ein Fest für die ganze Familie veranstaltet
z. B. Indianerfest am See, Zirkus der Welt oder der große Trimm- Dich-Spaß.
Entlassungsfeier
Wenn die Kindergartenzeit zu Ende geht, gibt es für die angehenden Schulkinder und ihre Familien ein Entlassungsfest.
Hierzu bieten wir im Vorfeld ein Schultütenbasteln mit den betreffenden Eltern auf freiwilliger Basis an.
Das Fest wird mit einem Wortgottesdienst in unserer Kirche St. Marien begonnen. Die Themen des Wortgottesdienstes beschäftigen sich mit: Abschied und Neubeginn, mit Mut machen und Angstabbau.
Bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus oder beim gemeinsamen Grillen auf unserem Spielplatz, feiern wir ein fröhliches Abschiedsfest.
Betreuungsangebote siehe oben
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